Steinerne Brücke

Letztes Wochenende besuchte ich anlässlich des Bayerischen Jazzweekendes 2012 Regensburg, dessen Altstadt 2006 die Auszeichnung “UNESCO-Welterbe” erhielt. Hier auf dem Bild eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt – die “Steinerne Brücke”, die allerdings teilweise schon sehr marode sein soll und erst kürzlich restauriert werden musste, was niemanden wirklich wundert, wenn man erfährt wann sie gebaut wurde :-)

Rush Hour

Die Tage herrscht wirklich Hochbetrieb auf der Donau. Fast schon im Viertelstunden-Takt legen die Personenenschiffe an der Donaulände an, um die zahlreichen Touristen, ein- und aussteigen zu lassen. Da fühlt man sich als “Einheimischer” beinahe ein bißchen deplaziert :)

Das Bild entstand heute am frühen Morgen, aufgenommen vom sogenannten “Anger” aus, eine der wichtigen Zufahrtsstraßen nach Passau hinein. Zu sehen ist links noch ein Teil vom Rathaus und rechts im Bild ein Teil vom Dom. In Nostalgie schwelgend hab ich für meine morgendliche Fototour mal wieder meine aller aller erste Spiegelreflex von 2006 aus dem Schrank geholt. :-)

Kamera Olympus E-500
Copyright Hinweise / Credits 2006-2011©AnnaLouisa Brunner
Brennweite 17 mm
ISO 100
Belichtungszeit 1/800 Sek.
Blende F 4.5

Zuwe gwachelt

Für Exif’s bitte ein “klick” auf’s Bild!


Zuwe gwachelt hot’s Blattl
in da Stroß,
iatz isa do, da Herbst,
mit seine Stürm, mit’n feicht`n Weda
und an Näbe.
Zoagt uns an Weg
zur letzt´n Jahreszeit im Johr: Dem loadig`n Winta!
Koid wead’s Leid, ziagt`s eich warm o
und suacht`s s Brennhoiz zam.

Koid wead’s Leid!

(Anne Brunner)

Vor einiger Zeit entstand diese Aufnahme in der Altstadt von Passau. Abends dann – im Kamin loderte ein gemütliches Feuer – fiel mir beim Betrachten des Bildes am Monitor oben stehendes Gedicht ein – das erste in meinem Leben. Wie ihr sicher sofort festgestellt habt, ist es Dialekt – niederbayerisch eben und “drum a wengal anders hoid” :-).

Vielen Dank an Wagner Peter Sey., der mir bei der mundartlichen Niederschrift behilflich war. Es ist gar nicht einfach den eigenen Dialekt so zu Papier zu bringen, dass andere auch nachvollziehen können, was man eigentlich ausdrücken möchte. Hoffe daher, IHR versteht was ICH meine!