In meinem Garten haben heuer nur wenige neu gepflanzte Blümchen überlebt. Was nicht den Schnecken zum Opfer fiel, haben Herscharen von Ameisen den Rest erledigt. Einzig ein paar selbstgezogene Ringelblumen stehen noch vereinzelt in den Beeten.
Doch heute Nacht – ich mein, ich bin ja froh, dass es auf die heißen Tage jetzt endlich mal geregnet hat – hat ein heftiges Gewitter mit ebenso heftigem Regen viele der Blümchen unsanft zu Boden gedrückt und die sehen jetzt leider wie auf dem Bild da oben aus. *schnüff*
Schon lange hatte ich nicht mehr so viel “Schiss” wie heute Vormittag beim Besuch des weit über Bayerns Grenzen hinaus bekannten Baumwipfelpfades in Neuschönau, eröffnet im September 2009. Wie ich heute erfuhr, wurde bereits im Februar 2010 die 100.000-Besucher-Marke geknackt. Der Zugang befindet sich gleich gegenüber des Hans Eisenmann Hauses im Nationalpark Bayerischer Wald. Ich bin ja nicht schwindelfrei und schon auf der Fahrt in den Bayerischen Wald hatte ich Schmetterlinge im Bauch. Dann – nach den ersten gegangenen Metern auf den Holzplanken des Pfades habe ich überlegt, ob es nicht besser gewesen wäre statt einem Einbein ein Stativ mit zu nehmen, da mir das Einbein für meinen inneren Unruhezustand als zu unstabil erschien.
Oben – auf der Plattform des Holzei’s angekommen – eröffnet sich einem eine fantastische Aussicht auf Lusen, Rachel und natürlich den “Vorwald” des Bayerischen Waldes. Ich hab mir allerdings die Plattform geschenkt (auch auf dem Weg nach oben gibts tolle Ausblicke)
Der in 44m Höhe herrschende “Böhmwind”, der sicher auch für die Schwankungen des Ei’s verantwortlich war und meine Höhenangst haben mich in der vorletzten Etage umdrehen lassen – mein innerer Schweinehund gab Befehl: “no go!” Abwärts war ich übrigens ziemlich flott unterwegs.
Wen das “Holzei” näher interessiert hier zwei links. Zum einen mehr Bilder von mir von heute Vormittag und zum anderen der link auf die offizielle Homepage des Nationalparks Bayerischer Wald mit einem Bericht zum Baumwipfelpfad.

