Ich erkläre euch die Welt…
Fotografiert vor drei Jahren auf dem Mont Royal in Montreal, DEM Aussichtspunkt der ganzen Stadt schlechthin. Hier ist es außerdem ein Kinderspiel der ganzen Welt guten Tag zu sagen, denn selten habe ich in so kurzer Zeit so viele verschiedene Nationalitäten erlebt, die – genau wie ich – fasziniert waren vom grandiosen Rundumblick auf eine der reizvollsten Städte der Welt.
Mit diesem Bild – zwar aus dem Archiv – möchte ich kurz Hallo sagen. Im Augenblick lassen mir leider diverse Projekte kaum Zeit online zu gehen, um nach euren Bildern zu sehen – tut mir leid.
Donauebene
Seit zig-Jahren wird zwischen der CSU bzw. lokalen Politgrößen auf der einen Seite und dem Bund Naturschutz, dem Landesbund für Vogelschutz und diversen Interessensverbänden auf der anderen Seite ein erbitterter Streit um das letzte frei fließende Stück Donau auf deutscher Seite ausgetragen. Zwischen Straubing und Vilshofen soll – wenn es nach dem Willen der CSU geht – eine “Stützstufe” (sprich Stauwerk) bei Deggendorf gebaut und ein Stichkanal durch die sogenannte Mühlhammer Schleife, ein hochsensibles Vogelschutzgebiet – getrieben werden. Obwohl in der Vergangenheit schon x-mal untersucht, wurde nun von der CSU erneut ein rund 30-Millionen teueres Gutachten in Auftrag gegeben, das zum letzten Mal klären soll, was mit dem 70km langen Donauabschnitt endgültig passieren soll.
das Dörfchen
gras-gruen…
Föhnlage
Wenn Niederbayern im Alpenvorland liegen würde, dann könnte das eventuell SO aussehen….. Tatsächlich trennt meine Heimatgemeinde und die Alpen so ca. 180km. Aufgenommen gestern Nachmittag bei Föhn oberhalb meines Wohnortes. Links im Bild zu sehen der “Rottaler Dom”, die Häuser drum rum… da wohn ich
Ich bin mir nicht ganz sicher (leider), aber ich denke, dass die Berge zu den Salzburger Alpen bzw. den angrenzenen Berchtesgadener Alpen gehören.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz ganz herzlich für eure Anteilnahme am Tod meines Vaters bedanken, es ist schön in diesen Tagen nicht allein zu sein.
Abschied
Liebe Blogfreunde – die letzten Tage war es sehr ruhig um mich, mein Pa starb vergangenen Montag Abend mit 88 Jahren nach langer Krankheit und doch sehr überraschend.
Mein ehemals vitaler Vater konnte die letzten Jahre nur noch mit 12% Sehvermögen am Leben teilnehmen, mehrere kleine Schlaganfälle in den vergangenen Monaten verschlechterten seine gesundheitliche Lage zudem erheblich. Für mich als seine Tochter – wir lebten Tür an Tür – war es nicht immer einfach diesen körperlichen Verfall mit zu tragen, trotzdem möchte ich die Erfahrung nicht missen, miterlebt zu haben wie ein Mensch altern kann, auch im Hinblick auf mich selbst und meine Kinder, die irgendwann einmal für ihre Mutter entscheiden müssen, so wie ich es seit langem für meinen Vater getan habe.